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Letzte Aktualisierung:
03.02.2017
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Die ersten Stroinks:

Blätternd durch die Geschichte stossen wir erst um 1330 auf den Namen Stroink. Zum Blättern standen uns Rechnungen des Bistums Utrecht, die Lehnsregister und die Stadtbücher und das alte Provinzialarchiv zur Verfügung. Aus diesen Schriften ist ersichtlich, das diese Stroinks in Goor (Niederlande) gewohnt haben müssen.
Danach taucht in Goor der Name häufiger auf:
1335 Ghertrudin, Tochter Strodinges
1335 Strodinck
1339 (Sauerteigbereiter?) Strodinck überträgt mit einem sicheren Martinus eine Scheune, das Haus
        von Henricus Smalcheynen auf Henricus, Sohn von Bruno van Almeloe.
1340 Der Herr Godefridus de Gore befreit Gertrudis, Tochter von Stroding von allen Dienstbarkeiten
        (Verpflichtungen, Eigenhörigkeit)
1355 Strodinc wird als Schöffe genannt
1357 Strodinck wird als Schöffe genannt
1359 Albert Strodinck verkauft an Bele Strodinghes das Gut das er und ... sein Bruder vom Vater
        geerbt haben.
1360 Strodinck und seine Frau beschenken sich gegenseitig mit dem Recht auf wechselseitige
        Erbschaft.
1367 Bele Strodinges und ihr Mann Arent geben sich das Recht auf gegenseitige Erbschaft.
1370 Albertus Scependal beleiht Arend Strodinck und dessen Frau Bele mit einem Garten, gelegen
        bei dem Steg (Weg ) des Papen.
1381 Berte Lanzinc, überträgt Arend Strodinghe, dem Mann ihrer Schwester das Vermögen, das sie
        von ihrer Schwester Bele geerbt hat.
1386 Grete Lanzinc, Schwester der Frau von Arend Strodinghe, überträgt Arend das Vermögen, das sie
        von ihrer Schwester geerbt hat.
1390 Willem de Gruiter und sein Sohn Hinric verkaufen an Arent Strodinc einen Kamp (Acker) bei dem
        Friedhof in Goor, zwei Äcker oberhalb des des Baches und eine Maate (Schnittweide am
        Bachufer) und einen Garten bei der Linde in Ghor, als sein Eigentum

In dem “Tijdrekenkundig Register” (Zeitrechnungsregister) des alten Provinzial Archivs von Overijssel (Zweiter Teil 1393-1423), das bei den Erben J.J. Tijl 1859 gedruckt wurde, steht folgendes zu lesen:

blz. 105
1403 Febr. 23
“Herman van Twiclo nimmt das erste Zeichen gegen Arend van Grijmsbergen, wegen 500 alter Schilde (Münzen) und wählt Johan Strodinck als Vertreter (?) in allen Dingen, die er beim Gegenüberstehen der Landwehr zu tun hat. Dieser nimmt darauf am 8. März das Zweite ´ (Zeichen?)
...

blz.252
1420
Donnerstag nach St. Catharinen Matheus van Schoenevelde, auch genannt van Gravestorpe, trägt in Gegenwart von Wessel den Kock, Richter, im Namen meines Herrn van Utrecht, in das Gericht von Ulsenund in Gegenwart von Auserwählten und Gerichtsleuten auf den Prior zu zwecks des Convents (Kloster) te Sibbekeloe über die Erben Bennekinck und Keddinck, mit 3½ Waren mit Torf, Zweig, Wasser, Wiese, zu Wald und zu Bruch (Moorlandschaft) und mit allen Zubehör in der Bauernschaft Itterbeke im Kirchspiel von Ulsen, ausgenommen einer Heumaate (Heuwiese am Flussufer). Bei dem Nijenhuis, eine halbe Ware, in alten Zeiten von den Erben (Höfen) verkauft.

Hierunter steht klein geschrieben:
“In Niederdeutsch”, Auserwählte und Gerichtsleute: Johan Strodinck, Berend Warnsinck und Herman de Dobberler. Außer durch van Schoneveld auch durch den Auserwählten Johan Strodinck im Namen des Richters, der selbst keine Vorschrift (Weisung) hatte, besiegelt. Beide in braunem Wachs, beinahe prächtig, mit einem später zu erwähnenden Schriftstück vom Samstag vor St. Marcus dem Evangelisten 1431.

(Anm.: Das Wappen des Johan Strodinck haben wir ja schon auf der vorherigen Seite gesehen)

 

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